Samstag, 15. April 2017

Rezension zu Ein bisschen wie Unendlichkeit von Harriet Reuter Hapgood

 
Titel: Ein bisschen wie Unendlichkeit
Autor: Harriet Reuter Hapgood
deutscher Verlag: Fischer
Seitenzahl: 379
Genre: Contemporary mit etwas Science Fiction
Altersempfehlung: 13+
 
 
Inhaltsangabe:
»So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit.« Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weggezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?
(von lovelybooks.de)
 
Meine Meinung...
 
...zum Cover: Das Cover ist wirklich eines der schönsten, das ich kenne, es passt auch hervorragend zum Inhalt, da es in dem Buch ja um verschiedene Galaxien und Sterne geht. Ich habe das Buch ehrlichgesagt auch wegen seines Covers gekauft, der Klappentext hat sich zwar auch gut angehört, aber das Cover hat mich angezogen.
 
...zum Schreibstil: Der Schreibstil war teilweise seltsam, man musste einige Absätze doppelt lesen, damit man versteht, worum es eigentlich gerade geht. De Zeitsprünge in dem Buch waren verwirrend erklärt und zwischendurch hat die Autorin einfach einzelne Wörter eingeworfen, die teilweise nicht einmal in den Kontext gepasst haben. Ich hatte ziemliche Schwierigkeiten, mich in die Geschichte hineinzufinden, da der Schreibstil einfach seltsam und kompliziert ist.
 
...zu den Charakteren: Leider konnte ich auch fast keinen der Charaktere in mein Herz schließen, die Protagonistin war mir anfangs unglaublich unsympathisch und hat sehr genervt, gegen Ende wurde sie mir etwas sympathischer, aber identifizieren konnte ich mich mit ihr das ganze Buch über nicht. Ihre Handlungen und Gedanken waren einfach nur verwirrend und nicht nachvollziehbar. Thomas, der zweite Protagonist, war schon sympathischer, aber man hat viel zu wenig über ihn erfahren. Die Nebencharaktere waren auch teilweise ganz sympathisch, teilweise aber auch unglaublich nervige und anstrengende Personen.
 
...zu der Handlung: Ich habe wirklich etwas komplett anderes von der Handlung erwartet, der Klappentext spricht von einer süßen Liebesgeschichte mit Tiefgang, aber darum ging es hier nur am Rande, den Hauptteil dieser Geschichte haben tatsächlich die Zeitsprünge ausgemacht - und die waren unfassbar nervig. Nicht nur, dass sie sich irgendwie mit ihren Geschichten wiederholt haben, außerdem waren sie so verwirrend, dass man manchmal nicht wusste, was jetzt eigentlich passiert ist!Gegen Ende, circa ab Seite 250 wurde das Ganze ein bisschen klarer und man verstand als Leser auch worum es geht, aber die ersten 250 Seiten dieses Buches sind schwer verständlich.
 
Gesamtwertung: 2,5/5 Sterne

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